Gemüse aus dem eigenen Garten … da schmeckt es gleich viel besser

Als ich jung war, konnte ich es mir nicht vorstellen einen eigenen Küchengarten zu haben. Mich hat die viele Arbeit abgeschreckt, die ich bei meiner Mutter beobachtete. Sie hatte/hat einen echt großen Gemüsegarten, dann gab es noch die vielen Obstbäume auf der Streuobstwiese rund ums Haus.

Kartoffeln wurde natürlich auch selbst angebaut. Ach ich kann mich noch gut erinnern, wie wir als Kinder hinter dem Kartoffelrotter nachgegangen sind und die Kartoffeln eingesammelt haben. Die Karotten und die Petersilienwurzeln wurden im alten Erdkeller in Sand eingeschlagen. Alles viel Arbeit, aber es gab vor 35 Jahren noch nicht so viele Geschäfte im Südburgenland.

Heute bin ich froh, dass ich das alles kennengelernt habe und habe das Garteln für mich wiederentdeckt. Ich genieße es, in meinen Garten zu gehen, zu zupfen, zu pflegen und dann natürlich zu ernten.

Gerade jetzt sind viele Zucchini zum Ernten und die ersten Frühäpfel gehören auch von den Bäumen. Deshalb wurde heute sehr regional (nur 15 m von meiner Küche gewachsen) gekocht. Es gab Zucchinicremesuppe und einen Apfelstrudel. Den Teig für den Strudel habe ich natürlich selbst gemacht. Dazu habe ich Dinkelmehl aus der Mühle bei uns aus dem Ort verwendet.

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Burger mit im Speck gegrilltem Halloumi

Es ist heiß im Burgenland, echt heiß! Viel Lust auf langes Kochen habe ich da wirklich nicht, aber etwas Gutes sollte es dann trotzdem für mich und meine Tochter geben. Wir haben uns für diesen Burger entschieden. Das erste Mal probiert, aber wir machen uns diesen Burger sicher noch einmal. Weil um es mit den Worten meiner Tochter treffend zu beschreiben, es war EINFACH NUR GEIL!

Für zwei Burger haben wir folgende Zutaten genommen:

2 Burgerbuns vom Ölz, 1 Pk Halloumi mit Kräutern, Speck zum Umwickeln, Salatblätter, Zwiebel, gelbe Paradeis aus dem eigenen Küchengarten und eine BigMac Sauce.

Den Halloumi in vier Scheiben schneiden und mit Speck umwickeln. In etwas Öl goldbraun braten. Die Zwiebel und die Paradeis in Scheiben schneiden. Die Buns im Toaster kurz antoasten.

Für die BigMac Sauce eine Majonäse aus einem Dotter bereiten, mit Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Essig sowie Salz würzen.

Alles wie auf den folgenden Bildern gezeigt, zusammenbauen und genießen. Dazu gab es ein kühles Puntigamer.

Pilzlasagne

Lasagne einmal fleischlos, das wollte ich schon länger ausprobieren und dann bin ich auf dieses Rezept auf der Qimiq-Webseite gestossen. Ich habe es für mich etwas modifiziert und es ist echt einen Versuch wert. Meiner Familie und mir hat das Fleisch wirklich nicht gefehlt.

Zutaten für 8 Portionen (Auflaufform 32 x 23 cm – viereckige Ultraplusform)

500 g QimiQ Saucenbasis, 20- 24 Lasagneblätter, 1 Zwiebel, fein gehackt, 50 g Butter, 1 kg Champignons, blättrig geschnitten, 4 EL Weizenmehl glatt, 250 ml Weißwein, 400 ml klare Gemüsesuppe, Salz, Basilikum, Oregano, Thymian, 500 g passierte Tomaten, 1 Packung geriebenen Mozzarella, 200 g Cocktailtomaten oder 2 große Tomaten, in Scheiben geschnitten.

Zubereitung:

  1. Backofen auf 190 Grad (Ober- und Unterhitze vorheizen).
  2. Butter in einer ausreichend großen Pfanne erhitzen, Zwiebel darin glasig andünsten. Sobald die Pilze Wasser lassen, diese aus der Pfanne nehmen.
  3. Den Pfannenrückstand mit Mehl stauben, mit Weißwein und der Gemüsesuppe aufgießen. TIPP: sollten sich Klümpchen gebildet haben, einfach mit dem Pürierstab aufmixen. Aufkochen lassen und Hitze reduzieren.
  4. Pilze in die Sauce geben und mit dem QimiQ verrühren. Mit Salz, Oregano, Basilikum und Thymian würzen.
  5. Die Auflaufform wie folgt schichten: Lasagneblätter – Pilzsauce – etwas von den passierten Tomaten – Lasagneblätter ….
  6. Den Abschluss bilden Lasagneblätter auf die die restlichen passierten Tomaten verteilt werden, die Cocktailtomaten darauf verteilen und mit geriebenen Mozzarella bestreuen.
  7. Die Lasagne braucht ca. 45 – 50 Minuten im Rohr. Der Käse sollte goldig braun sein.
  • TIPP: Vor dem Servieren UNBEDINGT 15 – 20 Minuten ruhen lassen. Die Lasagne lässt sich dann viel besser aufschneiden. Wir haben dazu grünen Salat aus dem eigenen Gemüsegarten mit Kernöldressing gegessen.
  • Topfen-Zwetschken-Torte

    Ich hatte zu viel Zwetschkenröster gemacht und war im Internet auf der Suche nach einem Rezept. Fündig geworden bin ich auf kochrezepte.at, gleich ausprobiert und dieser Kuchen schmeckt wirklich hervorragend.

    Den Boden einer Tortenform mit Butter ausstreichen und bemehlen, Backrohr auf 180 Grad Celsius vorheizen.

    Für den Teig: 300 g glattes Weizenmehl, 125 g Staubzucker, 1 Pk. Vanillezucker, 1/2 Pk. Backpulver, 1 Ei, 1/2 TL Zimt, 150 g Butter (geschmolzen) – 1 EL Weizenmehl extra

    Alles Zutaten mit dem Knethaken verrühren. 1/3 der Masse, die noch krümelig ist zur Seite geben. Die restlichen 2/3 rasch zu einem Teig verarbeiten. Diesen Teig in die vorbereitete Tortenform drücken und kalt stellen. Den restlichen Teig mit 1 EL Mehl zu Streusel verarbeiten und zur Seite stellen.

    750 g Zwetschken (entsteint, geviertelt) 50 g Zucker, 1/2 TL Zimt, etwas Wasser zu einem Röster verkochen. Den Röster mit 1 Pk Vanillepuddingpulver (mit etwas Wasser anrühren) binden und überkühlen lassen.

    Für die Topfencreme: 500 g passierten Topfen, 2 Eier, 1 Pk Vanillepuddingpulver, 70 g Staubzucker – gut miteinander verrühren.

    Zuerst den Zwetschkenröster auf den Teig, dann die Topfencreme und zum Abschluss die Streusel darüber verteilen. Der Kuchen braucht ca. 1 Stunde im Rohr.

     

    Curry mit Schweinefleisch und Kürbis (6 – 8 Portionen)

    Wieder einmal zu viel Gemüse daheim? Dann probiert dieses Gericht, wenn ihr einmal das Schneiden und schälen hinter euch habe, ist es ganz schnell gekocht.

    Zutaten:

    800 g Schnitzelfleisch, 100 g Zwiebel, 150 g Paprika (gelb, grün), 500 g Kürbis, 150 g Erbsen (TK oder frisch), 200 g Champignons (frisch oder Dose), 150 g Chinakohl – 2 EL Öl, 1 EL Curry, 1 Suppenwürfel, 1 – 2 TL Salz – 400 ml Kokosmilch, 2 TL Maizena, etwas Wasser

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    Zubereitung:

    1. Schnitzelfleisch in Streifen schneiden. Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Die Paprika halbieren, Kerngehäuse entfernen und ebenfalls in Streifen schneiden.
    2. Den Kürbis halbieren, die Kerne entfernen, schälen und würfelig schneiden. Die Champignons putzen und blättrig schneiden bzw. Dose öffnen und die Champignons abseihen. Den Chinakohl feinnudelig schneiden. Erbsen bereitstellen.
    3. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch anbraten, die Zwiebel dazugeben, miteinander anrösten. Jetzt kommt das restliche Gemüse außer den Erbsen und dem Chinakohl dazu. Mit dem Curry würzen, gut miteinander verrühren. Mit der Kokosmilch aufgießen, die restlichen Gewürze beigeben. Evtl noch etwas Wasser dazugeben. Alles ca. 15 – 20 Minuten köcheln lassen.
    4. Wenn der Kürbis weich ist, die Erbsen und den Chinakohl dazugeben. Weiter 5 Minuten köcheln lassen.
    5. Maizena und Wasser miteinander verrühren und die Sauce damit binden.
    6. Abschmecken.

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    Colahuhn

    Als ich damals dieses Rezept gelesen habe, habe ich mir echt gedacht: „Wie soll das schmecken? Cola und Hendlbrust!“ Nie im Leben dachte ich, aber da ich von Natur aus ein neugieriger Mensch bin, habe ich mich getraut, es auszuprobieren. Und es schmeckt … mittlerweile gehört das Colahuhn zum Lieblingsessen meiner Kinder. Die Sauce, in der das Cola enthalten ist, erinnert stark an Barbecuesauce. Gefunden habe ich dieses Rezept auf der WeightWatchers Seite und schmeckt überhaupt nicht nach Diät – probiert es aus.

    ZUTATEN

    4 – 6 Hendlbrüste, Kotanyi Grillgewürz, 1 EL Öl – 300 ml Cola light oder Zero, 12 EL Tomatenketchup ohne Zuckerzusatz, 3 EL Tomatenketchup hot (FELIX) – 1 TL Maizena und etwas Wasser

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    Die Hendlbürste von allen Seiten mit Grillgewürz einreiben. 1 EL Öl erhitzen und die Hendlbrüste darin von beiden Seiten gut anbraten.

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    In der Zwischenzeit Cola light mit den beiden Ketchups verrühren.

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    Die Hendlbrüste mit der Cola-Ketchupmischung aufgießen. 15 Minuten köcheln lassen. Maizena mit Wasser verrühren und die Sauce damit etwas andicken.

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    Dazu essen wir Reis und Salat. Heute war es ein Chinakohlsalat.

    Versunkener Birnenkuchen

    Ein sehr fluffiger und saftiger Kuchen, der den Geschmack des Herbstes durch die reifen Birnen auf den Tisch bringt. Gefunden habe ich dieses Rezept auf gutekueche.at.

    Zutaten (für eine Tortenform)

    120 g Butter, 3 Eier, 1 Vanillezucker, 125 g Staubzucker, 200 g Weizenmehl, 1/2 Packerl Backpulver – 600 g reife Birnen

    1. Das Backrohr auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Boden der Tortenform ausbuttern und bemehlen. Die Birnen schälen, vierteln und den Rücken der Birnen ein paar Mal einschneiden.
    2. Die Butter schaumig rühren. Den Zucker und den Vanillezucker beigeben und noch einmal gut aufschlagen, die Eier nach und nach unterrühren. Sehr cremig aufschlagen.
    3. Das Mehl und das Backpulver einmixen.
    4. Den Teig in die Tortenform geben. Mit den Birnen belegen und ca.  40 min backen.

    Spaghetti mit frischen Steinpilzen

    Wir hatten am Wochenende Glück … wir haben frische Steinpilze gefunden. Ich konnte mir einen schönen Vorrat an getrockneten anlegen, die kleinen, knackigen wurden verkocht.

    Zutaten und Zubereitung

    500 g Spaghetti, Salz, Olivenöl, 400 g frische Steinpilze, 3 El gehackte Petersilie, 1 Zwiebel, 3 Knoblauchzehen

    • Spaghetti nach Packungsanleitung kochen.
    • Steinpilze putzen und feinblättrig schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln.
    • In einer Pfanne ausreichend Olivenöl erhitzen. Die Zwiebel und den Knoblauch  glasig anlaufen lassen. Die geschnittenen Steinpilze dazugeben und goldbraun anrösten.
    • Die gekochten Spaghetti sowie die gehackte Petersilie beigeben, gut durchrühren und mit Salz abschmecken.

    Nutellaschnitte

    Eine tolle Mehlspeise, die nach viel mehr schmeckt, als sie Arbeitszeit und Aufwand kostet. Ich mache sie gerne für Gäste.

    Zutaten und Zubereitung:

    5 Dotter, 20 dag Staubzucker, 1/8 l Öl, 1/8 l Mineralwasser – alles schaumig rühren. 5 Eiklar zu steifem Schnee schlagen und gemeinsam mit 250 g Mehl, 1 Backpulver und 2 EL Backkakao unter die Dottermasse heben. Die fertige Masse auf ein Blech geben und ca. 20 Minuten im auf 180 Grad Celisus vorgeheiztem Backrohr backen. Auskühlen lassen.

    1 Liter Patisseriecreme (2 x 1/2 Liter) in getrennte Schüsseln geben. In beide Rührschüssel 3 EL Staubzucker geben. Zuerst die dunkle Creme zubereiten: die Patisseriecreme mit dem Mixer aufschlagen, nach ca. 1 Minute zwei Päckchen Sahnesteif mitmixen. Wenn die die Creme steif ist 4 EL Nutella unterrühren. Auf den ausgekühlten Boden streichen und für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.

    In der Zwischenzeit die weiße Creme machen (gleich wie oben beschrieben). KEIN Nutella zugeben. Auf die Nutellacreme streichen. Mit Schokospäne bestreuen. Für mindestens drei Stunden kalt stellen.

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